Am 26.10.2017 fand die jährliche Preisvergabe für innovative Produkte und Lösungen der Medienbranche im Rahmen der Druck&Medien Awards in Berlin statt. Mit dem Heidelberg Award wird in diesem exklusiven Rahmen jährlich der Student oder die Studentin bzw. Studentengruppe des Jahres ausgezeichnet.

Eine studentische Arbeitsgruppe der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) hatte unter der Leitung von Daniel Bohn M.Sc. die Ergebnisse ihrer Arbeiten eingereicht, die im Rahmen eines gemeinschaftlichen ZIM-Forschungsprojektes zwischen der BUW und der Laudert GmbH + Co. KG erstellt wurden. Den daraus entstandenen Beitrag zu einem neuartigen, lichtartunabhängigen Ansatz für Proofprozesse in der Druck- und Medienbranche erkannte die Fachjury als besonders innovativ.

Das dahinterstehende Prinzip basiert auf dem Verdrucken von optischen Aufhellern auf ein unaufgehelltes Proofpapier im Inkjet-Verfahren. Durch Steuerung der Aufhellerflächendeckung kann dabei eine beliebig ausgeprägte Aufhelleremission realisiert werden. Somit kann in der Folge ein beliebiges Produktionspapier ideal simuliert werden. Damit ist es nicht mehr notwendig, eine Vielzahl an unterschiedlich stark aufgehellten Proofpapieren auf Lager zu halten. Da die Aufhellung von Produktionspapieren bestmöglich simuliert wird, erreicht man in der Folge eine deutlich verbesserte Proofqualität und eine absolute Lichtartunabhängigkeit im Proofprozess.

„Wir gratulieren den Studenten Friederike Orths, Lukas Roos und Tim Stiene herzlich zu dieser renommierenten Fach-Auszeichnung und bedanken uns für das ausgezeichnete Projekt, das für unsere Colormanagement-Experten, Druck-Partner sowie Kunden spannende neue Ansätze liefert“, freut sich Jörg Rewer, geschäftsführender Gesellschafter der Laudert GmbH + Co. KG über die Jury-Entscheidung.