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Gendergerechte Sprache

Gendergerechte Sprache

Wie Laudert kommuniziert

Das Thema „Gendern“ gehört zu den präsentesten Themen unserer Zeit. Auch im Home of Media beschäftigen wir uns mit der Frage, wie wir eigentlich kommunizieren wollen. Im Folgenden beschreiben wir, warum wir aktuell in unserer offiziellen Unternehmenskommunikation weitestgehend auf das generische Maskulinum zurückgreifen, was uns dabei bewegt – und auch, warum dies keine endgültige Entscheidung sein muss. 

Sprache verändert sich. Das hat sie gestern, das tut sie heute, und das wird sie morgen. Wir gehen absolut konform mit den Werten, die aus Perspektive der meisten Befürworter einer expliziten genderneutralen Sprache, angeführt werden. Gleichstellung und Gleichberechtigung ohne Ausnahme sind ein sehr wichtiger Teil der Unternehmenskultur bei Laudert. Unser Culture Code #ONE gibt diese Werte vor, und wir leben sie aktiv. Neben vielen anderen Faktoren im Unternehmen wird dies von rund 50% Frauenanteil in Führungspositionen unterstrichen.

Gleichwohl ist in einem dienstleistungsorientierten, technischen Umfeld Verständlichkeit ein Muss. Daher lösen wir Sprache nach Außen für eine hohe Lesbarkeit über das generische Maskulinum auf. Dabei schließen wir jeden ein, ganz unabhängig des Geschlechts.

Uns ist bewusst, dass wir uns mit dieser Regelung vielleicht angreifbar machen. Angreifbar deshalb, weil eine Reihe von Unternehmen, Verlagen und Institutionen mit genderneutralisierten Texten arbeiten. Und weil vielen Menschen dieses Thema wichtig ist – uns auch. In unserem Arbeitsalltag stoßen wir immer wieder auf komplexe Sprachkontexte, die das generische Maskulinum zur verständlichsten Wahl in unserer offiziellen Kommunikation machen.

Unsere Regelung ist nicht in Stein gemeißelt. Das Thema Gleichstellung wird auch aus linguistischen Gesichtspunkten in Gesellschaft und Politik weiter erörtert werden, und wir verfolgen die Entwicklung gespannt und interessiert. Wir haben für den Status Quo nach Abwägung der aktuellen Argumentationslage eine Entscheidung getroffen.

Was wir definitiv nicht möchten ist, dass das Thema gendergerechte Sprache zu Vorverurteilungen oder Auseinandersetzungen jeglicher Art führt. Das würde dem Thema und vor allem seiner Intention nicht gerecht. Laudert wird weiter mit Nachdruck Gleichstellung und Gleichberechtigung im Unternehmen fördern und fordern – und das Thema vor allen Dingen im Alltag LEBEN.

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