Produktdaten sind ein nüchternes, fast langweiliges Thema? Fashion-Expertin Sandra Herdering von S.HE Business hat dazu eine andere Meinung: Schließlich will der Kunde informiert und inspiriert werden. Digitale Vermarktung – das ist mehr als „nur“ Daten.

Wertvolle Produktdaten sind positiv und informativ. Sie sind ansprechend, knapp und aussagekräftig, stellen Funktionen dar und wecken Begehrlichkeiten. Zudem werden sie von Assets, als Foto oder Video, begleitet: Der Anspruch an die Datenbereitstellung wächst. Für eine durchschnittliche Fashion-Kollektion aus 180 Modellen fallen mit Farb- und Sprachvarianten dann schon schnell mal tausende Artikeldaten an, die es zu erstellen und zu pflegen gilt. Aber wie soll das alles funktionieren?

Der hohe Handlungsdruck bringt viele Unternehmen an ihre Grenzen. Fehlende IT-Infrastruktur, Engpässe in den Mitarbeiter-Ressourcen, fehlendes System- und Vernetzungswissen und keine Expertise in der Ausbreitung der Absatzkanäle (etwa über das Marktplatzgeschäft) hemmen den Erfolg. Abhilfe schafft ein prozessgesteuertes, standardisiertes Datenmanagement, das bereits in der Produktentwicklung anfängt.