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Den Rhythmus im Blut

Aus dem Tagebuch eines ziemlich entspannten dualen Studenten

Duales Studium mit Rythmus im Blut

Als dualer Student ist das Leben kein Ponyhof. In den Theorie-Phasen inhaliert man so viele Informationen wie möglich, in der Praxis-Phase rast man dann durch den Alltag, um das Gelernte auch noch im Unternehmen anzu- wenden. Oder ist es doch ganz anderes? Jannis Robers gibt Einblicke in sein Tagebuch als dualer Student bei Laudert.

Der Kaffeegeruch liegt immer in der Luft. Der eine oder andere Kollege schlürft ihn bereits, wenn ich morgens bei Laudert eintreffe. Aber auch bei Studenten ist das schwarze Gold sehr beliebt. Jeweils im Drei-Monats-Rhythmus lausche ich Vorlesungen und nehme an Seminaren im schwäbischen Ravensburg an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) teil, oder bin heimisch in Vreden, um bei Laudert zu arbeiten. Mittlerweile bin ich im dritten und letzten Studienjahr meines Studiums BWL – Medien- und Kommunikationswirtschaft mit Fachrichtung Print & Digital angekommen.

Warum studierst du eigentlich dual?“ werde ich häufig gefragt. Schließlich entgehen mir so etwa lange Semesterferien. Doch mir war schon früh klar, dass nur die trockene Theorie nicht das Richtige für mich ist. Ich möchte direkt erleben, wie sich Mikro- und Makroökonomie auf ein Unter- nehmen auswirken, wie Distributionskanäle den Erfolg verändern. Ohne die Praxis hätte ich doch nach zwei Wochen alles wieder vergessen.

Mein Leben in Ravensburg an der DHBW

Das bekannte Studentenleben

In Ravensburg lebe ich in einem möblierten Zimmer. Die Menschen dort wissen um das Konzept der DHBW und vermieten Zimmer im passenden Rhythmus. Vorlesungen und Seminare – das bekannte Studentenleben erwartet mich dort. Am Ende jeder Theorie-Phase stehen Klausuren an. Zu den wichtigsten Lehrinhalten meines Studiums gehört das Erlernen einer zielgerichteten Kundenansprache in einer Marktdynamik, die geprägt ist von immer kürzer werdenden Innovationszyklen.

Viele meiner Kommilitonen sind bei bekannten TV- und Medien-Redaktionen angestellt. Der B2B-Dienstleister Laudert sagt ihnen nichts. Umso überraschter reagieren sie auf die Größe meines Unternehmens und die Bandbreite, die es abdeckt, wenn ich davon erzähle.

Auch für Hobbies und Freizeit bleibt mir in Ravensburg genügend Raum: Tennis spielen oder im Bodensee schwimmen, aber auch mit Freunden joggen gehen. Und dann verlasse ich nach drei Monaten diesen Freundeskreis wieder. Irgendwie merkwürdig, aber auch gar nicht so schlimm: Denen geht es ja genauso wie mir. Sehen wir uns wieder, ist es, als wäre die Zeit stillgestanden. Und der Umzug ist längst Routine: Ein Koffer geht mit der Post nach Vreden, den zweiten fahre ich mit dem Zug hinterher. Auf zu Laudert!

Mein Leben in Vreden bei Laudert

Die praktische Anwendung der Theorie

In Vreden habe ich den Vorteil, bei meiner Familie leben zu können. Anders als in Ravensburg muss ich mich hier erstmal auf den Stand bringen lassen, was in meiner Abwesenheit alles passiert ist. Und sonntags stehe ich wieder für den lokalen Verein auf dem Fußballplatz. Dass ich nach drei Monaten immer wieder weg bin, stört niemanden. Die Mannschaft nimmt das so, wie es ist.

So abwechslungsreich mein Studium insgesamt ist, so abwechslungsreich ist auch die Arbeit bei Laudert. In jeder Praxis-Phase darf ich in einem neuen Feld mitwirken. Viel praktischer, näher, als viele meiner Studienkollegen. So habe ich schon die Photoshop-Talents in der Medienproduktion begleitet, die IT-Cracks kennengelernt und bei Modelshootings im Fotostudio mitgewirkt. Immer mit handfester und verantwortungsvoller Aufgabe im Projekt. Die fachliche Tiefe, in die ich eintauche, ist bei anderen Unternehmen so nicht gegeben. Manchmal ist es echt schade, nach drei Monaten aus dem Projekt aussteigen zu müssen, weil Ravensburg ruft.

Begeistert bin ich von der Arbeitsatmosphäre bei Laudert. Ich schätze den familiären und freundlichen Umgang und die Kommunikation auf Augenhöhe. Auch in Stresssituationen ist der Umgangston höflich und sachlich. Passt mal etwas nicht, so habe ich zwei feste Ansprechpartner im Haus, die mich im Studium begleiten. Die hören nicht nur zu, die packen auch an.

Wie geht es nach dem Studium weiter?

Akzeptanzprobleme dualer Studiengänge

Da ich mich hier sehr wohl fühle, habe ich mich dazu entschlossen, bei Laudert auch noch einen berufsbegleitenden Master anzugehen. Die genaue Fachrichtung wird sich noch herauskristallisieren – ich schwanke zwischen einem MBA (Master of Business & Administration) und einem Master mit Schwerpunkt Marketing & Communication.

Schade, dass einige Universitäten Nachholbedarf bei der Akzeptanz dualer Studiengänge offenbaren. Die fahren dort ein wenig unter dem Radar. Eventuell ist deshalb der eine oder andere Zusatzkurs nötig, damit mein Bachelor-Studium als Grundlage für den Master-Studiengang anerkannt wird.

Ins „Athen des Nordens“: Schottland is calling!

Laudert unterstützt Auslandssemester in Edinburgh

Für die kommenden vier Monate verabschiede ich mich jetzt allerdings erstmal nach Schottland: Ein Auslandssemester in Edinburgh wartet! Neue Stadt, neue Kultur, neue Gesichter. Ich bin schon super gespannt darauf. Auch dabei hat Laudert mich voll und ganz unterstützt, und natürlich auch akzeptiert, dass sich meine aktuelle Praxis-Phase dadurch verkürzt. Sogar ohne Murren – wirklich!

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