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Mit intelligenten Logiken zur auomatisierten Katalog-Erstellung

Wer sich mit der zukünftigen Print-Strategie des eigenen Unternehmens befasst, kommt heutzutage um Automatisierung kaum mehr herum. Smartes Design stellt nicht nur die Optik in den Vordergrund, sondern eröffnet riesige Potenziale für den effizienten Katalogaufbau – ein Zugewinn für jedes Unternehmen.

Zentraler Faktor in der Automatisierung sind die Templates. Sie geben Form und Logik der Kataloge vor und orientieren sich am allgemein gültigen Designleitsatz „Form follows function“: Das äußere Erscheinungsbild des Katalogs richtet sich nach seinen funktionellen Eigenschaften, die durch die Templates abgebildet werden sollen.

Katalog-Automatisierung fängt beim Design an

Layout-Templates als Basis für effiziente Erstellung

Entsprechend sollten sich die Design-Prozesse sehr eng an den Möglichkeiten zur Automatisierung orientieren. Sämtliche Iterationen, die ohne spezifisches Automatisierungswissen erfolgen, sind sonst schnell für die Katz‘. Bestenfalls werden Automatisierungs-Experten bereits im Design-Prozess involviert – oder die Design-Agentur selbst verfügt neben den kreativen Fähigkeiten auch über das nötige technische Know-how, wie etwa LOFT von Laudert.

Über Analysen der Datenbasis und Produktinformationen, die einer Katalog-Erstellung zugrunde liegen, sind Gemeinsamkeiten und Logiken innerhalb der Daten zu erkennen. Daher ist die Print- Strategie nicht selten ein stark PIM-getriebenes Thema – im späteren automatisierten Katalog-Aufbau werden die Daten über die Datenbank gepflegt, die fehlerbehaftete händische Pflege im Dokument erübrigt sich.

Über den sogenannten Streckenaufbau, der den automatischen Aufbau der Produkte steuert, werden die künftigen Katalog-Seiten mit Produktdaten befüllt. Die definierten Layout-Templates dienen als Grundlage und bestimmen, unter welchen Vorgaben Produkte platziert werden – so erfolgt ein systemischer Seitenaufbau.

Je mehr Produktdarstellungen sich vereinheitlichen lassen, desto weniger unterschiedliche Produkttemplates werden im Endeffekt benötigt. Das senkt nicht nur Aufwände in der Implementierungsphase, sondern auch in der späteren Wartung.

Dennoch sind auch Ansätze mit einer Vielzahl verschiedener Templates denkbar – insbesondere dann, wenn unterschiedliche Produktklassifikationen keine vereinheitlichte Darstellung zulassen. Sind die Templates definiert, entscheiden die Automatisierungs-Logiken anhand der Eigenschaften der Produkte, welches Template auf der jeweiligen Seite Anwendung findet.

Produktkataloge mit Logik

Automatisierte Produktdarstellung dank logischem Aufbau

Katalog-Automatisierung erfolgt teils dank komplexer Logiken, die im Hintergrund abgebildet werden. Standardmäßig werden dabei Produkte anhand der zur Verfügung stehenden Informationen optimal auf den Seiten verteilt, sodass alle Features übersichtlich dargestellt werden können.

Etwas komplexer gestaltet sich der Umgang mit Tabellen. Wird ein Produkt über eine spezielle Artikeltabelle näher gekennzeichnet, können Logiken unter anderem Werte konsolidieren, die für sämtliche Artikel gelten – diese werden also automatisiert einmal am Produkt und nicht in der Tabelle dargestellt. Das ist nicht nur platzsparend, sondern trägt auch zur Übersichtlichkeit bei.

Generell sind über tabellarische Darstellungen sehr schnell deutliche Automatisierungs-Erfolge zu erzielen. Allgemeingültige Attribute (z. B. Seriennummern oder Preise) und artikelspezifische Attribute der Produkte werden automatisiert zusammengeführt und optimal im zugewiesenen Raum verteilt. Bei komplexeren Produkten sind über Logiken in PIVOT- und Kreuztabellen kompakte und übersichtliche Darstellungen möglich.

Auch bei der Bebilderung können Automatisierungen erfolgreich angewandt werden. Ein einfaches Beispiel sind Galerien, die nur dann eingefügt werden, wenn eine definierte Anzahl an eingepflegten Produkt-Abbildungen zum jeweiligen Produkt verfügbar ist.
 

Gestaltungs-Spielräume erhöhen statt minimieren

Warum Katalog-Automatisierung kreative Arbeit fördert

Ein gängiges Argument gegen die Automatisierung von Katalogen ist der gestalterische Spielraum. Kreative Prozesse werden durch die Automatisierung jedoch nicht beschnitten, sondern verlagert. Durch die Übernahme der eintönigen Arbeit der Produkt- und Datenplatzierung durch Logiken stehen Grafikern deutlich mehr gestalterische Freiräume für grafische Details, Teaser und Milieus sowie zusätzliche Elemente uvm. zur Verfügung. Auch nach optischen Anpassungen sind die automatisiert aufgebauten Seiten so speicherbar, dass die Produktdaten weiterhin automatisiert aktualisiert werden können. 

Der Trend geht zum Zweitkatalog

Schmalere Katalog-Produktionen, erhöhter Kreativ-Aufwand

Unübersehbar in fast allen Branchen ist der Trend hin zu schlankeren, schmaleren Print-Produkten. Immer weniger Unternehmen suchen ihren Erfolg in den großen „Wälzern“, sondern diversifizieren ihre Print-Artikel: themenspezifische Kataloge, anlassgebundene Prospekte, Messe-Flyer uvm.

Auch hier verbirgt sich eine Menge Automatisierungspotenzial, wenn eine einheitliche übergreifende Strategie gefahren wird. Einheitliche Produktdarstellungen, wenige Layouts – der Automatisierungsgrad kann so sehr effektiv gesteigert werden. Nennenswert gerade für international agierende Unternehmen ist hier der schnelle und unkomplizierte Sprachwechsel: Lediglich der Kontext muss ausgewechselt werden, die Platzhalter werden im neuen Kontext automatisch aktualisiert.

Untrennbar: Design und Automatisierung

Automatisierung und Kreation schliessen sich nicht aus

Insgesamt ist die Automatisierung von Katalogen ein mächtiges Werkzeug, um sowohl zeit- als auch platzsparend zu agieren, ohne seinen optischen Anspruch aufgeben zu müssen. Dies bedingt jedoch, dass die Synergien zwischen Darstellung und Automatisierung über das Design ausgeschöpft werden müssen. Automatisierung und Kreation schließt sich dann nicht aus, sondern geht Hand in Hand. 

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