PAM Building setzt auf zukunftssicheres PIM-System mit Centric PXM
Mit Centric PXM in Rekordzeit zum neuen PIM-System
PAM Building ist ein international tätiger Hersteller von hochwertigen Gussrohrsystemen und Lösungen für die Gebäudeentwässerung. Das Unternehmen steht für robuste, langlebige Produkte, hohe technische Expertise und zuverlässige Lösungen für anspruchsvolle Bau- und Infrastrukturprojekte. Nach der Abspaltung vom bisherigen Unternehmensverbund startete PAM Building als eigenständige Organisation neu durch – inklusive komplett eigener Systemlandschaft.
Um in nur wenigen Monaten ein funktionierendes Setup aus ERP-, PIM- und weiteren Systemen aufzubauen, wurde gemeinsam ein straff getaktetes, aber strukturiertes Großprojekt gestartet. Unser Part: die Einführung eines PIM-Systems auf Basis von Centric PXM.
Kick-off unter Zeitdruck – und mit klarer Struktur
Bereits vor dem offiziellen Projektstart gab es intensive technische Abstimmungen zwischen PAM Building und unserem Sales- und Consulting-Team. Diese frühzeitige Klärung aller relevanten Details war entscheidend, um den engen Zeitplan realistisch einhalten zu können. Im Juni 2025 erfolgte dann der offizielle Kick-off – auf Basis einer klaren Struktur und einer belastbaren Kosten- und Aufwandsabschätzung, die spätere Überraschungen zuverlässig vermied.
Mit festen Weekly-Terminen und einem Steering Committee haben wir das Projekt eng begleitet: klare Zuständigkeiten, volle Transparenz und schnelle Entscheidungen. PAM Building hat dabei enorm flexibel agiert und war offen dafür, Prozesse neu zu denken – ein entscheidender Faktor für die Geschwindigkeit.



Phase 1: Datenmodell – Basis für ein sauberes PIM-System
Attribute, Klassen und Wertelisten wurden größtenteils aus dem alten PIM übernommen. Wichtig war vor allem eine klar strukturierte Produkt-Hierarchie. Die bestehenden Ebenen – ProductFamily, Product, Article, RawProduct, Internal Coating, External Coating – konnten wir sinnvoll übernehmen und mit passenden Attributtypen sauber abbilden.
Phase 2: Datenmigration – parallel, schnell, zuverlässig
Durch den engen Zeitplan war eine frühzeitige Absprache bzgl. der anstehenden Datenmigration notwendig, um auch die weiteren Themen parallel angehen zu können. PAM Building brachte wertvolles technisches Know-how aus zwei früheren PIM-Einführungen mit – eine riesige Hilfe. Das Team lieferte benötigte Inhalte schnell und zuverlässig, wodurch wir ohne Verzögerungen durch die Migration kamen.
Phase 3: Anbindung der Website
Die Web-Anbindung erfolgte durch den externen Web-Dienstleister über die Centric-PXM-Standard-REST-API. Für uns ideal: Wir konnten beratend unterstützen, während der Dienstleister parallel weiterarbeitete.
Phase 4: Automatisierte Datenblätter effizient ausgesteuert über das PIM-System
Datenblätter spielen für PAM Building eine wichtige Rolle – und sollten weiterhin automatisiert über das PIM-System erzeugt werden. Bereits in einer sehr frühen Phase des Projekts bekamen wir Beispiel-Datenblätter, was uns half, Komplexitäten zu verstehen und früh passende Lösungswege zu konzipieren.
Herausforderungen gehören dazu
Natürlich gab es Stolpersteine: Aufgrund systemspezifischer Formatierungen im Vorgänger PIM-System mussten einige Dinge beim Import der Daten in Centric PXM berücksichtigt werden, und doppelte Bilddateien mit identischen Dateinamen waren zunächst zu bereinigen. Dank enger Abstimmung und pragmatischer Lösungsansätze konnten wir diese Stolpersteine jedoch schnell aus dem Weg räumen, ohne dass der Projektfluss spürbar ins Stocken geriet.
Fazit
PAM Building hat in gut einem halben Jahr eine komplett neue IT- und PIM-Struktur aufgebaut – ein außergewöhnlich schneller und zugleich erfolgreicher Projektverlauf. Die Kombination aus klarer Organisation, hoher Flexibilität und starkem technischen Verständnis hat diesen Tempo-Sprint überhaupt erst möglich gemacht. Mit dem offiziellen Go-Live Ende November 2025 steht PAM Building nun auf einem performanten, strukturierten und zukunftssicheren PIM-System, das optimal zu den Anforderungen des neu aufgestellten Unternehmens passt.
Veröffentlicht am 23.01.2026